Praxis Dr. med. Salim Shahab
Karl Groß

Fachärzte für Innere Medizin

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Ultraschall der Bauchorgane

(Sonographie Abdomen)

Wie funktioniert die Ultraschalluntersuchung?

Der Ultraschall der Bauchorgane erlaubt eine schnelle,
schmerzfreie und jederzeit ohne großen Aufwand
wiederholbare Untersuchung folgender Organe: Leber,
Gallenblase einschließlich der Gallengänge, Bauch-
speicheldrüse (Pankreas), Milz, Nieren und ableitende
Harnwege, Harnblase, Blutgefäße des Bauchraumes
wie Pfortader, Hohlvene und Hauptschlagader (Aorta).

Dieses bildgebende Verfahren mittels Schallwellen hat den wesentlichen Vorteil gegenüber dem häufig verwendeten Röntgen, dass keine Strahlenbelastung auftritt.

Mit Ultraschall lassen sich auf nicht belastende Weise strukturelle Veränderungen innerer Organe erkennen und Rückschlüsse auf Funktionsstörungen ziehen.


Durchführung

Die Untersuchung wird am nüchternen Patienten durchgeführt. Wichtige Medikamente können mit einem halben Glas Wasser eingenommen werden.

Der Patient liegt bei der Untersuchung meist auf dem Rücken. Auf die Bauchdecke und den Schallkopf wird Gel aufgetragen, damit die Ultraschallwellen gut bis in den Bauchraum vordringen können. Durch Bewegung und unterschiedliche Abwinkelung des Schallkopfes auf der Haut kann
der Arzt Organe und Strukturen im Bauchraum aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

Die Untersuchung dauert in der Regel etwa 5 bis 15 Minuten, manchmal auch etwas länger.


Ultraschall der Schilddrüse

Die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse ist schmerzfrei und jederzeit ohne Vorbereitung des Patienten durchführbar. Sie liefert Aussagen über die Größe und Beschaffenheit dieses Organs.
So lässt sich schnell klären, ob Knotenbildung, Vergrößerung, unterschiedliche Formen der Schilddrüsenentzündung, die mit Über- oder Unterfunktion einhergehen können, vorliegen.

Zusammen mit der Bestimmung der Schilddrüsenhormone ist diese Untersuchung oft ausreichend. Eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse empfiehlt sich bei Schluckbeschwerden, bei Schwellung am Hals, bei veränderten Schilddrüsenwerten im Blut und bei Schilddrüsenkrankheiten in der Familie.


Farbdoppler-Echokardiographie (Herz-Ultraschall)

Die Echokardiographie zeigt ein Echtzeitbild des Herzens

und besitzt einen äußerst großen Stellenwert in der

Beurteilung von Größe und Funktion des Herzens.

Sämtliche Bewegungsabläufe des Herzens inklusive

der Funktionsfähigkeit der Herzklappen lassen sich direkt

sichtbar machen. Die Größe von Vorhöfen, Herzkammern

und Herzklappen kann gemessen werden und es ist

erkennbar, ob alle Anteile der Herzwände beim Herzschlag

mitarbeiten und ob die Klappen sich zum richtigen Zeitpunkt

öffnen bzw. schließen oder aber verengt bzw. undicht sind.

Zur Durchführung der Echokardiografie sind keine besonderen Vorbereitungen des Patienten nötig. Meist findet die Untersuchung in einem Raum statt, der leicht abgedunkelt wird. Sie erfolgt über den Brustkorb, der Ultraschallkopf wird auf die vordere Brustwand gelegt. Zuvor wird auf diesen Brustbereich etwas Gel aufgetragen, damit die Schallwellen gut in den Körper eindringen können.
Der Arzt richtet den Ultraschallkopf nun gegen die verschiedenen Teile des Herzens aus, um ein möglichst genaues Bild aller Herzstrukturen zu erhalten und verfolgt das nun entstehende Bild direkt am Monitor. Das Durchdringen des Gewebes mit den Schallwellen ist für den Patienten nicht wahrnehmbar.

Zusammen mit dem Belastungs-EKG (Ergometrie) ist meist eine genaue Beurteilung des Zustandes des Herzens möglich. So kann auf manche Untersuchungen wie z.B. die Koronarangiographie
(sog. Herzkatheter) in vielen Fällen verzichtet werden.