Praxis Dr. med. Salim Shahab
Karl Groß

Fachärzte für Innere Medizin

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EKG (Elektrokardiographie)

Ruhe-EKG

Wie funktioniert ein EKG?

EKG ist eine Routineuntersuchung zur Kontrolle
des Herzens. Es werden die elektrischen Ströme
des Herzens gemessen, indem Elektroden an
bestimmten Stellen des Oberkörpers, der Arme
und Beine angebracht werden. Das EKG-Gerät
setzt diese gemessenen Stromverläufe in Kurven
um, die uns über die Herztätigkeit Informationen geben.

Dies ist weder mit Gefahren noch mit Schmerzen für den Untersuchten verbunden.

Anhand der Herzstromkurve lassen sich Hinweise auf verschiedene Herzerkrankungen z.B. Herzrhythmusstörungen, eine Vergrößerung des Herzens, ein akuter Herzinfarkt oder eine Narbenbildung nach einem Herzinfarkt erkennen.

Wir verwenden in unserer Praxis ein modernes computergestützes PC-EKG. Dies gestattet es die Daten zu speichern, sofort mit Ihren älteren EKGs zu vergleichen und Ihnen auch bei Bedarf jederzeit einen übersichtlichen Ausdruck auszuhändigen, z.B. für die Vorstellung beim Facharzt oder im Krankenhaus.

Belastungs-EKG

Das Belastungs-EKG (Ergometrie) ist in der Praxis eine der wichtigsten Untersuchungen zur Abklärung von Brustschmerzen und vermuteten Durchblutungsstörungen des Herzmuskels.

Ergometrie dient der Beurteilung des Herzens unter körperlicher Belastung.

Die Belastungsstufen werden dem Alter und dem Gesundheitszustand des Patienten angepasst. Die Belastung erfolgt mit dem Fahrradergometer im Sitzen und wird in Intervallen von 2 Minuten erhöht, bis die Belastungsgrenze erreicht ist. Dabei wird das EKG kontinuierlich auf einem Bildschirm abgebildet und in regelmäßigen Abständen, auch in der Erholungsphase aufgezeichnet. Der Blutdruck wird auf jeder Belastungsstufe gemessen.

Während der Belastungsuntersuchung steht der Patient unter ständiger Überwachung.
Bei eventuell auftretenden Beschwerden wie Brustschmerzen, Luftnot oder Schwindel aber auch bei krankhaften Veränderungen der Blutdruckwerte oder der Herzstromkurve wird die Belastungsuntersuchung vorzeitig abgebrochen.

Ein Belastungs-EKG führen wir nach Terminvereinbarung durch, da die Untersuchung etwa
20 bis 30 Minuten dauert und die Anwesenheit des Arztes erforderlich ist.

Langzeit-EKG

Das Langzeit-EKG ist eine EKG-Aufzeichnung über etwa 24 Stunden

Langzeit-EKG-Untersuchung hilft in erster Linie Störungen aufzudecken, die von harmlosen Extraschlägen des Herzens (sog. Extrasystolen, kurzes "Herzstolpern") bis hinzu lebens- bedrohlichen Rhythmusstörungen reichen können. Es dient zur Erkennung und Beurteilung von Herzrhythmusstörungen, wird aber auch häufig zur Abklärung von Schwindelbeschwerden oder Bewusstseinsstörungen eingesetzt .

Das Ergebnis des Langzeit-EKG hilft, über die vielleicht notwendige weitere Diagnostik, z.B. Einleitung einer medikamentösen Therapie, eine Herzkatheteruntersuchung oder in selteneren Fällen das Einsetzen eines Herzschrittmachers zu bestimmen.

Durchführung

Beim Langzeit-EKG werden die Herzstromkurven mittels Klebeelektroden und EKG-Kabel abgeleitet und zu einem tragbaren Festspeicherrekorder geführt, den der Patient an einem Gürtel befestigt bekommt. Das Gerät zeichnet dann über 24 Stunden die Herzströme auf.

Vom Recorder werden die Daten in einen Computer eingelesen und vom Arzt ausgewertet.

Während dieser Zeit soll sich der Patient ganz normal belasten und besondere Ereignisse wie z.B. Schwindel oder Herzstolpern auf einem Protokollblatt festhalten, oder die Ereignistaste die an den Geräten vorhanden ist, betätigen. Dadurch wird eine Markierung auf dem Datenspeicher angebracht, die dann eine noch gezieltere Auswertung ermöglicht.

Das Aufzeichnungsgerät und die Verbindungskabel sind sehr empfindlich!
Bitte achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeit an das Gerät oder die aufgeklebten Elektroden kommt. Die Kabel bitte nicht knicken oder daran ziehen, sonst wird das EKG “verzittert“ und die Aufzeichnung muss dann u.U. wiederholt werden.